Auslosung Stadtpokal 2022 in Ensingen

Veröffentlicht: Donnerstag, 12. Mai 2022 11:51 Drucken

Maisch zieht eine „Todesgruppe“

Vaihingens OB lost Horrheim, Enzweihingen, Vaihingen und Kleinglattbach der Gruppe A des Stadtpokalturniers vom 1. bis 4. Juli in Ensingen zu. Vergleichbar leicht scheint Gruppe B mit Ensingen, Gündelbach, Riet und Roßwag/Mühlhausen.

 

Fußball. Gerd Maisch ist eigentlich prädestiniert, bei Fußballevents zu unterstützen. Der Vaihinger Oberbürgermeister spielte selbst bis zur B-Jugend Fußball im Verein – als Linksfuß in der Regel als Linksverteidiger. „Danach habe ich mich auf die Schiedsrichterei verlegt. Dort habe ich es immerhin bis zur Bezirksliga geschafft“, berichtet das Stadtoberhaupt. Dennoch durfte er erstmals als Losfee bei der Auslosung der Gruppen zum Stadtpokal agieren. „Noch mehr, als dass ich zum ersten Mal bei der Auslosung mitwirken darf, freue ich mich, dass nach 2019 endlich wieder ein Stadtpokalturnier stattfindet“, sagt Maisch. Um den Titel in Vaihingen wird in diesem Jahr vom 1. bis 4. Juli beim TSV Ensingen gespielt.

Als Losfee stieß der OB allerdings auf ein geteiltes Echo. „Es wird Zeit, dass wir einen neuen Oberbürgermeister bekommen“, antwortete Hans-Ulrich Rähmer, der Vertreter des TSV Enzweihingen, auf die Frage von Ensingens Abteilungsleiter Michael Staiger, was er von Maischs Händchen bei der Gruppenauslosung halte. Das Stadtoberhaupt hatte eine „Todesgruppe“, wie es gleich im Rund der anwesenden Vereinsvertreter hieß, gezogen. In Gruppe A treffen die B-Liga-Titelanwärter SV Horrheim, TSV Enzweihingen und VfB Vaihingen sowie der A-Ligist TSV Kleinglattbach aufeinander. „Das ist ein Todeslos. Von den vier Mannschaften in dieser Gruppe, will keine da drin sein“, erklärt auch SVH-Spielleiter Sascha Berger. „Zumindest kann keiner sagen, es wurde einem leicht gemacht oder geschenkt. Und wenn man den Pokal holen will, muss man gegen jeden gewinnen können.“

Vermeintlich leicht scheint im Vergleich zur Gruppe A die Gruppe B mit dem A-Ligisten SGM Roßwag/Mühlhausen, dem B-Liga-Titelanwärter TSV Ensingen sowie den weiteren B-Ligisten SV Riet und FC Gündelbach. „Es hätte uns schlimmer erwischen können“, berichtet SGM-Trainer Thomas Renz, der aber direkt warnt: „Es wird kein Selbstläufer, in dieser Gruppe weiterzukommen. Es besteht die Gefahr, dass man auf die Gegner schaut und denkt, alles laufe von selbst. Doch wir treffen nicht nur auf das Heimteam, sondern mit Riet und Gündelbach auf zwei gute Teams. Und wenn man dann ein frühes Gegentor kassiert, wird es noch schwieriger. Denn dann wird es auch für den Kopf richtig schwer.“

Quelle: VKZ v. 05.05.2022

TSV Nussdorf I - TSV Kleinglattbach I - verlegt

Veröffentlicht: Mittwoch, 06. April 2022 10:12 Drucken

Wintereinbruch verordnet Kickern Zwangspause

Fussball. Anderthalb Tage Schneefall haben ausgereicht, um alle Fußballplätze unter der weißen Pracht verschwinden zu lassen, die nicht direkt an der Enz, sondern auf den umliegenden Hügeln angesiedelt sind. Darum hat der Fußballbezirk Enz/Murr am Samstag die Notbremse gezogen und pauschal alle Begegnungen von der Bezirksliga an abwärts abgesagt.

Die Spiele werden jetzt allerdings nicht en bloc auf einen neuen Termin verlegt, sondern in Absprache mit den jeweiligen Staffelleitern neu angesetzt. Nägel mit Köpfen gemacht haben bereits der TSV Nussdorf und der TSV Kleinglattbach. Die beiden Teams aus der Kreisliga A 3 werden die gestern ausgefallene Partie an Gründonnerstag nachholen. Ob die Einschätzung des Fußballbezirks zutrifft, ist allerdings noch abzuwarten: „Wir gehen davon aus, dass dieser Wintereinbruch nur von kurzer Dauer ist und den weiteren Spielbetrieb nicht mehr behindert.“ Fürs Ende der Woche sind aktuell heftige Regenfälle vorhergesagt. Rkü

Quelle: VKZ v. 04.04.2022

Wechsel von Nussdorf nach Kleinglattbach

Veröffentlicht: Montag, 07. März 2022 16:34 Drucken

Yilmaz beerbt Arnold als Trainer des Fußball-A-Ligisten aus dem See.

Fußball. Daraus, dass die Fußballer des TSV Kleinglattbach auf der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Klaus Arnold, der den Fußball-A-Ligisten im Sommer verlässt, bereits fündig geworden sind, haben die Kleinglattbacher Verantwortlichen keinen Hehl gemacht. Der neue Übungsleiter hatte sich aber noch Zeit erbeten, bevor die Verpflichtung öffentlich gemacht wird, um seinen bisherigen Verein zu informieren. Doch nun ist das Geheimnis gelüftet: Sinan Yilmaz wechselt vom TSV Nussdorf in den See und übernimmt im Sommer den TSV Kleinglattbach als Spielertrainer.

„Sinan konnte uns mit seinem Ansatz, Fußball zu spielen, und seinem ganzheitlichen Konzept überzeugen. Außerdem kennt er uns als gegnerische Mannschaft, und er kennt die Liga“, berichtet Kleinglattbachs Pressewart Mathias Geiger. Und Yilmaz ergänzt: „Ich wollte mal aus dem Bereich raus, in dem ich nur mit Freunden zusammenspiele, und mal eine Aufgabe, wo ich die Spieler gar nicht kenne. Außerdem reizt mich, dass viele junge Spieler da sind. Da ist viel Potenzial nach oben.“

Dass Yilmaz etwas Neues machen wollte, hatte er den Nussdorfer Verantwortlichen schon lange mitgeteilt. „Ich brauche alle drei, vier Jahre eine Veränderung. Sonst fühle ich mich persönlich nicht mehr wohl“, erklärt der Übungsleiter. „Und ich muss die ganze Entwicklung betrachten. In Nussdorf habe ich das erreicht, was ich erreichen wollte – auch wenn wir noch nicht am Ziel sind.“ Der Schritt von Yilmaz hat die Nussdorfer Fußballchefs dennoch überrascht. „Wir haben eigentlich damit gerechnet, dass er bei uns weitermacht“, sagt Abteilungsleiter Heiko Dieterle. „Aber er hat uns seine Entscheidung erklärt. Und die Gründe sind nachvollziehbar. Dennoch sind wir traurig. Mit ihm ist es eine erfolgreiche Zeit beim TSV Nussdorf.“

Beeinflussen lassen vom Wechsel von Yilmaz nach Kleinglattbach wollen sich aber weder der Trainer noch der Abteilungsleiter. „Wir wollen uns gar nicht lange aufhalten mit der Entscheidung. Wir haben noch eine Rückrunde zu spielen. Und in der müssen wir noch einiges richtig machen“, berichtet Dieterle. Und Yilmaz ergänzt: „Mir war es ganz wichtig, dass alles vor dem ersten Spiel im Jahr 2022 in trockenen Tüchern war. Denn jetzt möchte ich mich komplett auf die Rückrunde konzentrieren.“

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