Saisonauftakt TSV Kleinglattbach - Aktive

Veröffentlicht: Mittwoch, 27. Juli 2022 14:04 Drucken

Yilmaz bleibt sich auch in Kleinglattbach treu

Neu-Trainer des TSV setzt zum Vorbereitungsauftakt auf eine Laufeinheit, weil ihm Fitness und Kondition wichtig sind.

Fußball. Sinan Yilmaz bleibt sich auch nach seinem Wechsel vom TSV Nussdorf zum TSV Kleinglattbach treu. Auch beim Fußball-A-Ligisten aus dem See legt der Spielertrainer viel Wert auf die Fitness. „Laufen ist ein Wort, das man beim Fußball ungern hört. Mir geht es um es um Kondition. Wichtig ist, dass meine Teams mit, aber auch ohne Ball Tempo machen können. Denn auch in Kleinglattbach werden wir Ballverluste haben. Und allein fürs Umschalten und wieder anlaufen, brauchen wir Kondition“, berichtet der Neu-Übungsleiter der Kleinglattbacher. „Wenn man Kondition hat, hat man auch die Kraft und vor allem die Konzentration, Dinge im Spiel zu erkennen und schnell umzusetzen – so zum Beispiel Möglichkeiten, einen Angriff einzuleiten, oder Situationen zu erkennen, den Gegner irgendwo hinzulocken.“

Deshalb haben auch die Kleinglattbacher Fußballer zum Vorbereitungsauftakt gestern Abend den Platz nur von der Ferne gesehen. Laufschuhe war das bevorzugte Schuhwerk von Yilmaz bei der ersten Einheit der Saison 2022/2023. „Es gab eine kleine Ansprache mit einer Vorstellung von mir und den neuen Spielern. Dann haben wir aber eine kleine Laufrunde in Richtung Vaihingen gedreht“, erklärt der Spielertrainer. Als Ziel hat sich Yilmaz rund eine Dreiviertelstunde gesteckt. „Ich weiß noch nicht, wie die Spieler drauf sind. Deshalb denke ich, dass wir irgendwas zwischen sechs und acht Kilometern gelaufen sind. Es war auf jeden Fall so locker, dass man sich noch unterhalten konnte. Das habe ich auch genutzt, um mit dem einen oder anderen zu sprechen“, erklärt er. Zum Abschluss gab es dann noch einmal eine Besprechung. Dabei wurden Sachen geklärt, wie wie man sich vom Training abmeldet oder wie man sich bei einer Verletzung verhält.“

Fitness und Kondition haben aber auch in der Kreisliga A keinen Wert, wenn man nicht ein oder sogar mehrere Systeme umsetzen kann. „Ab der nächsten Einheit am Donnerstag gehen wir dann hauptsächlich auf den Platz. Dort werden wir dann vor allem Wege einstudieren. Und wir werden die Kommunikation klar regeln, damit jeder weiß, was mit welchem Kommando gemeint ist“, erzählt Yilmaz.

Doch auch die Einheiten auf dem Platz werden immer wieder durch Übungen aufgelockert, in denen an der Explosivität gearbeitet wird – oder wie es Yilmaz ausdrückt. „An dem, was Spaß macht.“ Da geht es dann um Kraft, Sprünge, Intervalle oder kurze Sprints. Yilmaz: „Ich muss mich aber erst rantasten. Ich will die Spieler nicht überfordern, auch damit es nicht dauernd zu Verletzungen kommt. Und wenn ich merke, dass ich umplanen muss, dann ist das auch schnell erledigt. Da bin ich relativ locker.“

Vorbereitung: FV Sönmez Spor Bietigheim (31. Juli/14 Uhr/Heimspiel), TSV Nussdorf (3. August/19.30 Uhr/H), MTV Ludwigsburg II (7. August/14 Uhr/H), VfB Vaihingen (13. August/13 Uhr/H), FSV Oßweil (27. August/17 Uhr/H), TSV Flacht (28. August/13 Uhr/Auswärtsspiel).

Quelle: VKZ v. 27.07.2022

Internationales Fußballturnier in Bregenz

Veröffentlicht: Donnerstag, 30. Juni 2022 13:05 Drucken

Über Pfingsten 2022 konnte unsere Fussball-Jugendmannschaft der C2 (Jahrgang 2008) beim 2-tägigen Fußballturnier in Bregenz erste internationale Erfahrung sammeln. Mit 16 gut gelaunten Jungs ging es am Freitagmittag nach Bregenz. Nach einem ersten Zwischenstopp in unserem Hotel in Hohenems (Video mit dem Eintreffen einer niederländischen Mannschaft) ging es zur Eröffnungsfeier in das Bregenzer Casino Stadion.

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Auslosung Stadtpokal 2022 in Ensingen

Veröffentlicht: Donnerstag, 12. Mai 2022 11:51 Drucken

Maisch zieht eine „Todesgruppe“

Vaihingens OB lost Horrheim, Enzweihingen, Vaihingen und Kleinglattbach der Gruppe A des Stadtpokalturniers vom 1. bis 4. Juli in Ensingen zu. Vergleichbar leicht scheint Gruppe B mit Ensingen, Gündelbach, Riet und Roßwag/Mühlhausen.

 

Fußball. Gerd Maisch ist eigentlich prädestiniert, bei Fußballevents zu unterstützen. Der Vaihinger Oberbürgermeister spielte selbst bis zur B-Jugend Fußball im Verein – als Linksfuß in der Regel als Linksverteidiger. „Danach habe ich mich auf die Schiedsrichterei verlegt. Dort habe ich es immerhin bis zur Bezirksliga geschafft“, berichtet das Stadtoberhaupt. Dennoch durfte er erstmals als Losfee bei der Auslosung der Gruppen zum Stadtpokal agieren. „Noch mehr, als dass ich zum ersten Mal bei der Auslosung mitwirken darf, freue ich mich, dass nach 2019 endlich wieder ein Stadtpokalturnier stattfindet“, sagt Maisch. Um den Titel in Vaihingen wird in diesem Jahr vom 1. bis 4. Juli beim TSV Ensingen gespielt.

Als Losfee stieß der OB allerdings auf ein geteiltes Echo. „Es wird Zeit, dass wir einen neuen Oberbürgermeister bekommen“, antwortete Hans-Ulrich Rähmer, der Vertreter des TSV Enzweihingen, auf die Frage von Ensingens Abteilungsleiter Michael Staiger, was er von Maischs Händchen bei der Gruppenauslosung halte. Das Stadtoberhaupt hatte eine „Todesgruppe“, wie es gleich im Rund der anwesenden Vereinsvertreter hieß, gezogen. In Gruppe A treffen die B-Liga-Titelanwärter SV Horrheim, TSV Enzweihingen und VfB Vaihingen sowie der A-Ligist TSV Kleinglattbach aufeinander. „Das ist ein Todeslos. Von den vier Mannschaften in dieser Gruppe, will keine da drin sein“, erklärt auch SVH-Spielleiter Sascha Berger. „Zumindest kann keiner sagen, es wurde einem leicht gemacht oder geschenkt. Und wenn man den Pokal holen will, muss man gegen jeden gewinnen können.“

Vermeintlich leicht scheint im Vergleich zur Gruppe A die Gruppe B mit dem A-Ligisten SGM Roßwag/Mühlhausen, dem B-Liga-Titelanwärter TSV Ensingen sowie den weiteren B-Ligisten SV Riet und FC Gündelbach. „Es hätte uns schlimmer erwischen können“, berichtet SGM-Trainer Thomas Renz, der aber direkt warnt: „Es wird kein Selbstläufer, in dieser Gruppe weiterzukommen. Es besteht die Gefahr, dass man auf die Gegner schaut und denkt, alles laufe von selbst. Doch wir treffen nicht nur auf das Heimteam, sondern mit Riet und Gündelbach auf zwei gute Teams. Und wenn man dann ein frühes Gegentor kassiert, wird es noch schwieriger. Denn dann wird es auch für den Kopf richtig schwer.“

Quelle: VKZ v. 05.05.2022