2. Aufstiegsrelegationsspiel zur Bezirksliga

Veröffentlicht: Montag, 18. Juni 2018 16:16 Drucken

TSV Münchingen I 3:2 n. V. (1:0, 1:1) TSV Kleinglattbach I

Kleinglattbach zeigt ein großes Kämpferherz

Trotz 1:3-Rückstands in Verlängerung gibt sich Arnold-Elf nie auf und hat gegen Münchingen in Relegation Chancen auf Ausgleich

„Das war ein klasse Spiel meiner Mannschaft. Ich ziehe den Hut.“ Kleinglattbachs Trainer Klaus Arnold war voll des Lobes für sein Team. Dennoch ist der Vizemeister der Fußball-Kreisliga A 3 in der Relegation zur Bezirksliga gescheitert. Der TSV Kleinglattbach verlor in Großglattbach gegen den TSV Münchingen mit 2:3 nach Verlängerung.

Großglattbach/Kleinglattbach. Die Partie begann fast nach Maß für den TSV Kleinglattbach. Bereits in der 6. Minute hatten erst Philipp Gutjahr, dann Julian Trostel den Führungstreffer für den Vizemeister der Fußball-Kreisliga A 3 auf dem Kopf. Doch den Versuch von Philipp Gutjahr nach einer Ecke von Florian Rother klärte Aymane Fouila kurz vor der Torlinie ebenfalls per Kopf. Aber nicht weit genug, so dass Marc Hahn den Ball wieder in den Strafraum brachte. Doch den Kopfball von Trostel lenkte Münchingens Torwart Maximilian Kunz gerade noch über das Lattendreieck. Nur acht Minuten später war Andre Aisenbrey durch. Doch im letzten Moment grätschte noch ein Münchinger in den Schuss des Kleinglattbacher Rechtsaußen, so dass es durch den Pressschlag nur zu einer Bogenlampe kam (14. Minute). Bei der Aktion verletzte sich Aienbrey allerdings, so dass er wenig später Alex Schray für ihn kam (18.).

Durch den Wechsel mussten die Kleinglattbacher umstellen. Marcel Boch ging von der Position als hängende Spitze auf die rechte Außenbahn, wo er in der Folge nahezu untertauchte. Die Münchinger nutzten dies und übernahmen immer mehr die Kontrolle über die Partie. „Nach der Verletzung von Andre hat mir die Köpersprache nicht gefallenn. Ich erwarte, dass jeder eine breite Brust zeigt, auch wenn jemand von der Qualität von Andre raus muss. Denn die, die reinkommen, können auch Fußball spielen“, bemängelt Kleinglattbachs Trainer Klaus Arnold.

Das erste Tor der Münchinger erzielte der Vizemeister der A 2 allerdings unter gütiger Mithilfe der Kleinglattbacher. Nach einer Flanke über den ganzen Strafraum ließ Boch Fouila zum Kopfball kommen. Dadurch, dass der Münchinger noch Thomas Haupt anköpfte, wurde der Ball unhaltbar abgefälscht (35.). Der Treffer hatte sich aber abgezeichnet. Kurz zuvor musste sich Tobias Linder bei einem Volleyschuss von Fatih Yenisen lang machen (31.). Und als sich der Kleinglattbacher Torwart bei einer Flanke verschätzte, traf Francesco di Clemente den Ball nicht richtig (34.).

Nach dem Seitenwechsel wirkten die Kleinglattbacher platt. Die Münchinger hatten das Geschehen weitestgehend im Griff und hätten bei Halbchancen von Yenisen (52.) und Marius Engel (58.) beinahe genug Gefahr entwickelt, um nachzulegen. Nach rund einer Stunde bekamen die Kleinglattbacher aber die zweite Luft. „So schnell geben meine Jungs nicht auf. Luft haben sie auf jeden Fall genug“, berichtet Arnold. Den Startschuss für den Schlussspurt gab Leon Ellwein. Als der eingewechselte Stürmer tief geschickt wurde, musste Münchingens Torwart Maximilian Kunz fast schon Kopf und Kragen riskieren (73.). Acht Minuten später traf Ellwein die Latte. In den Kopfball von Trostel warfen sich drei Münchinger, wobei die Kleinglattbacher vehement Handelfmeter forderten. Die Pfeife von Schiedsrichter Nicolas Strauß blieb aber stumm (81.). Eine Minute später durften die Kleinglattbacher dann aber doch jubeln. Ellwein setzte einem Ball konsequent nach, so dass sich Louis Amoako Danso genötigt fühlte, den Ball zu spielen. Doch der Münchinger Rechtsverteidiger traf ins eigene Netz (82.).

Die Münchinger nahmen den Kleinglattbachern in der Verlängerung aber ziemlich schnell den Wind aus den Segeln. Nach einem Ballgewinn von Marc Agyemang und einer Flanke von Stefanos Likoudis traf Yannik Greiner-Perth am langen Pfosten zum 2:1 (95.). Nur sechs Minuten später legte Likoudis nach einem Doppelpass mit Likoudis nach einem erneuten Ballverlust der Kleinglattbacher zum 3:1 nach (101.).

Doch wieder gaben sich die Kleinglattbacher nicht geschlagen. Einen Freistoß von Philipp Gutjahr verpasste Johannes Gutjahr zwar knapp per Kopf. Doch der Ball fiel dem eingewechselten Kleinglattbacher Rechtsverteidiger wieder vor die Füße. Beim Schuss kam er jedoch in Rücklage und jagte den Ball aus rund elf Metern über die Latte (108.). Nur eine Minute später war Ellwein nach einem Münchinger Ballverlust durch. Yenisen traf den Mittelstürmer etwa auf der Strafraumlinie am Knöchel. Philipp Gutjahrs Freistoß köpfte aber Danilo Succurro von der Linie, der sich im letzten Moment aus der Mauer abgesetzt hatte (109.).

In der 113. Minute fiel der Ball Trostel vor die Füße, nachdem Dominik Bahmer bei einem Kopfball keinen Druck hinter den Ball bekommen hatten. Nico Maximilian Antl und Michael Koch nahmen Trostel in die Zange, so dass der Kleinglattbacher Linksaußen im Münchinger Strafraum ins Straucheln und zu Fall kam. Den fälligen Elfmeter verwandelte Boch zum 2:3.

Und die Kleinglattbacher hatten noch Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch bei einem Schuss von Hahn aus relativ spitzem Winkel nach einer Bogenlampe von Philipp Gutjahr und einer Kopfballverlängerung von Boch parierte Kunz. Der Nachschuss von Mathias Geiger ging drüber (123.). Und eine Minute später hatte Yenisen bei einem Kopfballduell mit Ellwein an der eigenen Strafraumgrenze den Ellbogen aus. Den Freistoß schoss Philipp Gutjahr aber ohne Druck, so dass er eine leichte Beute für Kunz wurde. Direkt danach pfiff Strauß ab (124.). „Natürlich ist man im ersten Moment enttäuscht. Der Ausgleich lag einige Male in der Luft. Doch wir waren im Abschluss nicht präzise genug“, zeigt sich Arnold zwiegespalten. Denn, ergänzt der Kleinglattbacher Trainer: „Dass wir so weit gekommen sind und heute so ein Spiel gezeigt haben, damit haben die Jungs Werbung für sich gemacht.“

TSV Kleinglattbach: Tobias Linder – Thomas Haupt, Sebastian Witsch, Mathias Geiger, Niklas Götz (106. Johannes Gutjahr), Andre Aisenbrey (18. Alex Schray, 72. Leon Ellwein), Philipp Gutjahr, Florian Rother (75. Dominik Bahmer), Julian Trostel, Marcel Boch, Marc Hahn.

TSV Münchingen: Maximilian Kunz – Louis Amoako Danso, Nico Maximilian Antl, Felix Greiner-Perth (64. Luca Grau), Danilo Succurro, Francesco di Clemente (75. Stefanos Likoudis), Marius Engel, Michael Koch, Aymane Fouila (72. Yannik Greiner-Perth), Fatih Yenisen, Marc Agyemang (111. Ibrahim Cabuk).

Tore: 0:1 Aymane Fouila (35.), 1:1 Louis Amoako Danso (82./Eigentor), 1:2 Yannik Greiner-Perth (95.), 1:3 Michael Koch (101.), 2:3 Marcel Boch (113./Foulelfmeter).

Schiedsrichter: Nicolas Strauß, Marcel Enst, Sascha Conrad.

Zuschauer: 520.

Quelle: VKZ v. 18.06.18

11. Gaudi-Elfmeterschießen 2018 des TSV Kleinglattbach

Veröffentlicht: Freitag, 15. Juni 2018 15:44 Drucken

SAVE THE DATE - Fr. 06.07.18

Anmeldung an:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

2. Aufstiegsrelegationsspiel zur Bezirksliga

Veröffentlicht: Donnerstag, 14. Juni 2018 17:24 Drucken

Die Reise geht weiter! TSV fordert Münchingen

TSV Münchingen I vs. TSV Kleinglattbach I

Infos zum Spiel:

Wann: 14.06.2018 - 18:00 Uhr Spielbeginn

Wo: Sportplatz TSV Großglattbach (Lichtholzstraße, 75417 Mühlacker, Deutschland)

Farbe zeigen - Kommt alle in Glabbich-Grün! 

1. Aufstiegsrelegationsspiel zur Bezirksliga

Veröffentlicht: Donnerstag, 14. Juni 2018 17:17 Drucken

TSV Affalterbach I 0:1 (0:0) TSV Kleinglattbach I

Foulelfmeter bringt TSV in Runde zwei

 

Kleinglattbach setzt sich gestern Abend in Ottmarsheim in Relegation zur Bezirksliga gegen den TSV Affalterbach mit 1:0 (0:0) durch

„Wir haben uns ein Bonusspiel verdient. Und jetzt haben wir uns noch ein weiteres verdient“, feierte Marcel Boch mit seinen Mannschaftskameraden kurz nach dem Abpfiff. Der TSV Kleinglattbach ist durch einen 1:0 (0:0)-Sieg gegen den TSV Affalterbach in Ottmarsheim in die zweite Runde der Relegation zur Fußball-Bezirksliga eingezogen.

Ottmarsheim/Kleinglattbach. Letztlich hat es eines Foulelfmeters bedurft, damit der TSV Kleinglattbach gestern Abend in der ersten Runde der Relegation zur Fußball-Bezirksliga gegen den TSV Affalterbach durchsetzte. Der Vizemeister der Kreisliga A 3 besiegte den Zweiten der Kreisliga A 1 mit 1:0 (0:0). In der 79. Minute drang Andre Aisenbrey über die rechte Seite in den Strafraum ein. Affalterbachs Kapitän Nermin Skoko grätschte von hinten rein, traf wohl den Ball, aber auch den Knöchel des Kleinglattbacher Rechtsaußen. Aisenbrey fiel. Zwar blieb die Fahne des Schiedsrichterassistenten unten. Doch Hauptschiedsrichter David Modro zögerte keine Sekunde und entschied auf Elfmeter. Den Strafstoß verwandelte Marcel Boch sicher zum 1:0-Endstand.

Denn auch in Rückstand brachten die Affalterbacher reichlich wenig Konstruktives in der Offensive zustande. Zwar machten sie etwas mehr als in den ersten 70 bis 75 Minuten. Doch in der Regel fingen die Kleinglattbacher Pässe in die Tiefe ab. Und wenn einmal ein Ball in den Strafraum kam, dann war er meist eine sichere Beute von Tobias Linder. Nur ein Mal musste der Kleinglattbacher Torwart eingreifen. Bereits in der Nachspielzeit zog Selver Sejdovic aus dem Getümmel heraus ab. Doch Linder lenkte den Ball an den Außenpfosten (90.+1 Minute). Davor wurde eine Flanke von Ismail Ak gefährlich, weil sie von Niklas Götz abgefälscht worden war. Doch der Ball strich am langen Pfosten vorbei (63.). Die Kleinglattbacher kauften den Affalterbachern allerdings auch mit viel Einsatz den Schneid weitestgehend ab. Gefühlt verlor die Mannschaft von Trainer Klaus Arnold kaum einen Zweikampf. „Das ist unsere Stärke. Es gehört aber auch einfach dazu, dass man aggressiv und unangenehm ist. Und wenn man nicht hingeht, kann man keine Spiele gewinnen“, erklärt der Übungsleiter.

Ansonsten überließ der A-1-Vizemeister den Kleinglattbachern das Mittelfeld, verteidigte tief und machte die Räume um den eigenen Strafraum eng. Der A-3-Vizemeister kam dennoch ein ums andere Mal gefährlich vor das Tor von Affalterbachs Schlussmann Marcel Volz. Bereits in der 17. Minute hatte Boch den Führungstreffer auf dem Fuß, als Aisenbrey von der Torauslinie auf ihn zurückgelegt hatte. Doch der Offensivspieler traf den Ball am Fünfereck nicht richtig. Nach 40 Minuten hatte Boch den Ball nach einer Ecke doch über die Linie gedrückt. Schiedsrichter Modro hatte aber abgepfiffen, weil sich Mathias Geiger bei einem Kopfballduell auf Skoko aufgestützt hatte, durch das er das Spielgerät zu Boch weitergeleitet hatte.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Kleinglattbacher die aktivere Mannschaft. Doch ein Schuss von Boch in der 54. Minute ging abgefälscht weit drüber. Bei der anschließenden Ecke brachte Julian Trostel den Ball aus kurzer Distanz nicht an Volz vorbei. Den Nachschuss setzte der Kleinglattbacher Linksaußen am Kasten vorbei. Nur zwei Minuten später tauchte Boch frei vor Volz auf. Doch sein Kopfball nach einem Freistoß aus dem Halbfeld ging unbedrängt weit vorbei (56.).

In der 68. Minute brachte Trostel das Spielgerät bei einem Kopfball nicht aufs Tor, sondern legte an der Funfmeterlinie nur quer, weil er überrascht war, dass Affalterbachs Innenverteidiger Nico Haußmann unter dem Ball durchgesegelt war. In der Mitte wurde Aisenbrey zwei Mal abgeblockt. Zwei Minuten nach dem 1:0 durch Boch war Marc Hahn nach einem Schnittstellenpass frei. Sein Schlenzer entschärfte aber Volz (81.). Und als Aisenbrey Haußmann rund zehn Meter vor dem Affalterbacher Strafraum an der Auslinie den Ball abnahm, verkürzte der Schlussmann des A-1-Vizemeisters geschickt den Winkel. „Vor dem Tor waren wir einfach nicht kaltschnäuzig genug“, ärgerte sich Kleinglattbachs Trainer Arnold.

TSV Kleinglattbach: Tobias Linder – Thomas Haupt (73. Johannes Gutjahr), Sebastian Witsch, Mathias Geiger, Niklas Götz, Florian Rother (88. Alex Schray), Andre Aisenbrey, Philipp Gutjahr, Marcel Boch, Julian Trostel, Marc Hahn.

TSV Affalterbach: Marcel Volz – Marcel Müller, David Giedemann, Nico Haußmann, Dennis Dressler, Yannik Krüger (58. Agron Istrefi), Ismail Ak (82. Erbay Erdogan), Nermin Skoko, Albert Bytyqi, Selver Sejdovic, Jürgen Stopfer (58. Marco Weitbrecht).

Tore: 0:1 Marcel Boch (79./Foulelfmeter).

Schiedsrichter: David Modro, Michael Nagy, Torsten Krank.

Zuschauer: 350.

Quelle: VKZ v. 14.06.18